Gynäkologische Krebserkrankungen

Neben der Behandlung von Gebärmutter-, Gebärmutterhals- und Eierstockkrebs, Vulva- und Vaginalkarzinomen sowie seltenen Krebserkrankungen haben für uns die begleitenden therapeutischen Maßnahmen einen hohen Stellenwert. Wenn Lokalisation, Größe und Art des Tumors es zulassen, führen wir Operationen in minimal-invasiver Technik (endoskopisch) durch. Vorteile sind geringere Schmerzen, minimaler Blutverlust und eine raschere Genesung. Wir wenden Methoden an, die auf modernsten medizinischen Erkenntnissen beruhen.

Mit der Teilnahme an multizentrischen (in mehreren großen deutschen Studiengruppen stattfindenden) Therapiestudien und der Etablierung eigener wissenschaftlicher Studien tragen wir unsererseits auch selbst dazu bei, den medizinischen Fortschritt in der Krebstherapie weiter voranzutreiben. Das gynäkologische Krebszentrum ist von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert und gehört zu den ersten zehn zertifizierten Zentren deutschlandweit.

Univ.-Prof. Dr. Peter Mallmann

Univ.-Prof. Dr. Peter Mallmann

Leiter Gynäkologisches Krebszentrum

Telefon
+49 221 478-3440 (Sekretariat: Natascha Glombitza)
Telefax
+49 221 478-4929
Operative gynäkologische Onkologie

Die operative Entfernung des Tumors mit einem Sicherheitsabstand stellt eine wichtige Säule in der Therapie von Genitalkrebs dar. Wir bieten sämtliche gängige Operationsverfahren des Faches an. Das schließt sogenannte Radikaloperationen ebenso ein wie minimal-invasive Verfahren. Beeinflusst wird das Vorgehen durch die Lokalisation und Größe des Tumors.

Leistungsspektrum

  • Hysterektomien mit pelviner und paraaortaler Lymphonodektomie
  • radikale Hysterektomien nach Wertheim-Meigs
  • Multiviszeralchirurgie mit dem Ziel der kompletten Tumorreduktion (einschließlich Darmresektion, vorderer und hinterer totaler Exenteration in Zusammenarbeit mit der Klinik für Chirurgie und der Klinik für Urologie, Uro-Onkologie, spezielle urologische und roboter-assistierte Chirurgie)
  • radikale Vulvektomien mit plastischer Rekonstruktion
  • Rezidiv- und Metastasenchirurgie (in Zusammenarbeit mit der Klinik für Chirurgie und Urologie)
  • Operation fortgeschrittener Zervixkarzinome nach vorausgegangener Chemo- und Strahlentherapie
  • Totale mesometriale Resektion (TMMR) beim Zervix-Karzinom
Minimalinvasive Chirurgie

War bis vor einiger Zeit die Therapie bösartiger gynäkologischer Erkrankungen im Becken nahezu ausschließlich durch Bauchschnittoperationen durchgeführt worden, so hat sich in den letzten Jahren auch auf diesem Gebiet die minimalinvasive Behandlung zunehmend etabliert.

In ausgewählten Fällen können auch aufwendige Krebsoperationen im Bauchraum minimalinvasiv durchgeführt werden. Dies betrifft insbesondere die Entfernung der Lymphknoten im Becken und entlang der Bauchschlagader.

Da die konventionellen Operation in diesen Fällen mit langen Schnitten einhergehen ist durch Einsatz der Bauchspiegelung eine deutlich schnellere Wiederherstellung nach der Operation möglich.

Wesentlich ist in diesem Zusammenhang, dass der Einsatz minimalinvasiver Verfahren die Krebserkrankung genauso gründlich beseitigen muss wie dies durch Bauchschnittoperationen der Fall ist. Daher müssen sowohl die Ziele einer Krebsoperation wie auch die Wahl der Operationsart bei der Planung der Therapie mit den betroffenen Patientinnen intensiv erörtert werden.

Unsere Klinik ist als durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziertes Gynäkologisches Krebszentrum mit allen Facetten der Diagnostik und Therapie bösartiger Erkrankungen vertraut und in der Lage mit den Patientinnen ein optimales Therapiekonzept, auch unter Einsatz minimalinvasiver Operationsmethoden zu entwickeln.

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Team Onkologische Ambulanz

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