Gynäkologische Endokrinologie/ Hormonsprechstunde

Hormone sind Botenstoffe, die auch schon in geringer Dosis eine große Wirkung entfalten können. Hormonelle Dysbalancen haben daher einen deutlichen Einfluss auf unser Wohlbefinden. 

Im Schwerpunkt Gynäkologische Endokrinologie bieten wir Ihnen eine individuelle Betreuung, die sich ganz nach Ihrem Lebensweg richtet – sei es bei hormonellen Störungen, Fragen zur Kontrazeption, prämenstruellen Beschwerden (PMS, PMDS) oder Beschwerden in den Wechseljahren. Wir nehmen uns die Zeit, Ihre Anliegen in Ruhe zu besprechen. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen vertrauensvolle Antworten auf Ihre Fragen zu finden und maßgeschneiderte Lösungen für Ihre Bedürfnisse zu entwickeln. Als Team verfolgen wir das Ziel, Sie kompetent und einfühlsam durch Ihre Behandlung zu begleiten.

Prof. Dr.--Skala-Christine
Prof. Dr. Christine Skala

Ärztliche Leitung

Kontakt und Terminvereinbarung

Terminvereinbarung online (Doctolib)

Sprechzeiten: Montag bis Freitag 08:00 bis 16:00 Uhr

Telefon +49 221 478-87550

Hormonstörungen

Hormone begleiten unser Leben. Hormonstörungen nimmt jeder individuell wahr, so dass auch eine Therapie individuell erfolgen muss. Dazu bieten wir Ihnen eine Begleitung durch uns an.

Endokrinologische Probleme im Bereich der Frauenheilkunde gehen häufig mit Zyklusstörungen einher. Diese können sich in unterschiedlicher Form zeigen:

  • Amenorrhoe: Die Regelblutung bleibt vollständig aus.
  • Oligomenorrhoe: Die Regelblutung tritt deutlich seltener als gewöhnlich auf, z. B. nur alle 2-3 Monate.
  • Hypermenorrhoe: Die Regelblutung ist zwar regelmäßig, aber sehr stark.
  • Hypomenorrhoe: Die Regelblutung ist regelmäßig, aber sehr schwach.
  • Menorrhagie: Die Regelblutung ist regelmäßig, aber sehr lang und stark.
  • Metrorrhagie: Es kommt zu Zwischenblutungen

Neben den Zyklusveränderungen können auch andere Symptome auftreten, wie z. B. vermehrte Körperbehaarung, Haarausfall, unreine Haut, Hitzewallungen oder Heißhungerattacken.

Diagnose

Zur Diagnose der zugrunde liegenden Ursache werden verschiedene Hormone aus unterschiedlichen „Produktionszentren“ des Körpers untersucht.

Infrage kommende Hormonbestimmungen
  • Hormone der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse): LH, FSH, Prolaktin, TSH
  • Hormone des Ovars: Östrogen, Progesteron, Testosteron, Anti-Müller-Hormon
  • Hormone der Nebennierenrinde: Androstendion, DHEAS, SHBG
  • Hormone der Schilddrüse: FT3, FT4
  • Hormone der Bauchspeicheldrüse: Insulin

Die Hormonkonzentration gibt einen Hinweis auf die Drüsenfunktion. So kann eine Störung identifiziert und eine Lösung gefunden werden.

Häufige Erkrankungen in diesem Bereich
  • Syndrom der Polycystischen Ovarien
  • Adrenogenitales Syndrom
  • Ovarielle Insuffizienz
  • Prämenstruelles Syndrom (PMS)
  • Hyperprolaktinämie

Um eine exakte Diagnose stellen zu können, darf eine gynäkologische Untersuchung nicht fehlen. Organische Ursachen für Blutungsstörungen können zum Beispiel mithilfe eines Ultraschalls bzw. 3D-Ultraschalls ausgeschlossen werden.

In diesem Zusammenhang möchten wir noch auf die Notwendigkeit einer regelmäßigen gynäkologischen Untersuchung durch den Frauenarzt aufmerksam machen. Denn es geht um Sie!

Spezielle Fragestellungen

  • Behandlung von Wechseljahresbeschwerden (Menopausensprechstunde)
  • Beratung zu geeigneten Verhütungsmethoden
  • Sprechstunde für Genderdysphorie