01.09.2016
Brustzentrum Köln/Frechen

Neuer Leiter des Brustzentrums

Dr. Wolfram Malter, Leiter des Burstzentrums Köln/Frechen, Foto: Uniklinik Köln

Dr. Wolfram Malter ist seit 1. September der neue Leiter des Brustzentrums Köln/Frechen in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Klinische Schwerpunkte des 44-Jährigen sind die operative und medikamentöse Behandlung von Brustkrebs sowie gutartiger Veränderungen und Korrekturen von Fehlbildungen. Dazu gehören unter anderem onkoplastische Operationstechniken sowie der Auf- oder Wiederaufbau mit Implantaten oder Eigengeweben – auch als prophylaktische Operationen bei Genveränderungen. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind zielgerichtete medikamentöse Therapien für eine effektivere und verträglichere Behandlung, die Überprüfung operativer Verfahren auf deren Eignung für den routinemäßigen Einsatz sowie die Wirksamkeit und Machbarkeit von minimalinvasiven Behandlungsverfahren. In der Ausbildung des medizinischen Nachwuchses liegt ihm die Vermittlung von wichtigen und interessanten Inhalten auf ansprechende Art und Weise besonders am Herzen. Die gute Ausbildung zukünftiger Kollegen ist wichtig für die Qualität der Patientenversorgung, aber Lehre und Studium sollen Spaß machen.

Dr. Malter studierte Humanmedizin in Mainz und absolvierte sein Praktisches Jahr in Trier. Seine Ausbildung zum Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe schloss er 2008 in Krefeld unter der Leitung von Prof. Dr. Jörg Baltzer und Prof. Dr. Michael Friedrich ab. Nach seinem Wechsel nach Düsseldorf erhielt er seine senologisch-operative Ausbildung während der dreijährigen Tätigkeit als Oberarzt bei a.r. Prof. Dr. Werner Audretsch. Darauf basierend erlangte er die Qualifikationen zum Senior-Mammaoperateuer der DKG sowie das Zertifikat Master of Senology der AWOGyn. 2010 folgte dann der Wechsel als Leitender Oberarzt des Brustzentrums an die Uniklinik Köln, wo er fünf Jahre tätig war. Zuletzt leitete er seit 2015 das Brustzentrum der Kliniken Essen Mitte.

Der Wechsel zurück an die Frauenklinik der Uniklinik Köln eröffnet ihm neue Möglichkeiten im Rahmen der Forschung und die Erweiterung des operativen Spektrums. Die Etablierung der Eigengewebsrekonstruktion mit dem DIEP-Lappen ist eine Neuerung, die in der kurzen Zeit bereits erfolgreich umgesetzt wurde.
Um eine bessere Erreichbarkeit für die niedergelassenen Gynäkologinnen und Gynäkologen zu gewährleisten, wurde eine Handynummer eingerichtet.

Diensthandy +49 15253297236

Eine neue überarbeitete Fortbildungsreihe "Senologisch-gynäkologische Akademie" mit dem Fokus auf Themen aus den Reihen der niedergelassenen Kollegen, soll diese Zusammenarbeit noch weiter vertiefen.
"Ich freue mich auf die neuen Aufgaben und eine enge und kollegiale Zusammenarbeit!"

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