Aktuelles
Der 5. Kölner Brustkrebskongress findet am 14.01.2012 statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Unsere Highlights:
- Aktuelles aus San Antonio
- Key Note Lecture: Endokrine Systemtherapie und Knochengesundheit – aktueller Stand
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Oktober 2011
1. Symposium Familiärer Brust- und Eierstockkrebs für Patientinnen, Angehörige und Interessierte am Sonntag, 9. Oktober 2011, 10.00 - 15.00 Uhr
Erfolgreiches 1. Symposium über Familiären Brust- und Eierstockkrebs
Am 09.10.11 veranstalteten das Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs und die Selbsthilfe „BRCA-Netzwerk – Hilfe bei familiärem Brust- und Eierstockkrebs e.V.“ gemeinsam das erste, bundesweite Symposium für Angehörige aus Risikofamilien.
Aus ganz Deutschland kamen rund 400 Teilnehmer in die Uniklinik Köln, um sich über den aktuellen Wissensstand rund um das Thema erblicher Brust- und Eierstockkrebs zu informieren. Neben der Wissensvermittlung durch laienverständliche Vorträge bot die Veranstaltung viel Raum zum Austausch von erkrankten und gesunden Mitgliedern aus Risikofamilien. Die Moderation übernahm Claudia Barbonus von Radio Köln.
Das Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs in Köln berät und betreut unter der Leitung von Frau Professor Dr. Rita Schmutzler seit nunmehr 15 Jahren erkrankte und ratsuchende Mitglieder aus Familien mit einem erblichen Krebsrisiko. Die Angebote reichen von der Gendiagnostik über eine risikoadaptierte Brustkrebsfrüherkennung bis zu prophylaktischen Operationen und zielgerichteten Therapieverfahren. Wissenschaftliche Fragestellungen werden im Rahmen von nationalen und internationalen Kooperationen bearbeitet. So gelang im letzten Jahr die Identifikation des dritten Hochrisikogens „RAD51C“.
Frau Professor Dr. med. Rita Schmutzler, Leiterin des Zentrums Familiärer Brust- und Eierstockkrebs, eröffnete das Symposium mit dem Hinweis auf die besondere Bedeutung der Zusammenarbeit des Zentrums mit der Selbsthilfe. Gemeinsam mit dem 2008 gegründeten BRCA-Netzwerk wurden im Vorfeld aktuellen Vortragsthemen ausgewählt, die für die Ratsuchenden von besonderem Interesse sind. Hierzu zählten Informationen über den Gentest (Was bedeutet welches Ergebnis?) und zum Umgang mit Kindern in den belasteten Familien (Wie sag ich’s meinem Kind?). Für Frauen mit einem Mutationsnachweis in einem der beiden Hochrisikogene für Brust- und Eierstockkrebs (BRCA1, BRCA2) stellt sich durchaus die Frage nach Risiko-reduzierenden Maßnahmen. Daher beschäftigten sich drei Impulsreferate mit der Darstellung der aktuellen Datenlage zum Themenkomplex der prophylaktischen Brustdrüsenentfernung und den verschiedenen Rekonstruktionsverfahren. Darüber hinaus wurde der Stellenwert der prophylaktischen Eierstockentfernung und einer anschließenden Hormonersatztherapie diskutiert.
Die Vorträge der Experten waren bewusst kurz gehalten, um ausreichend Zeit zur Beantwortung der Fragen aus dem interessierten Publikum zu geben. Die Diskussionen mit den Referenten gaben einen Einblick in die besonderen Lebenssituationen von Patientinnen und Angehörigen aus Risikofamilien und machten offensichtlich, dass die Betreuung im spezialisierten Zentrum erfolgen muss.
Von Seiten der Teilnehmer wurde einhellig der Wunsch nach einer Wiederholung eines solchen Kongresses geäußert – eine Aufforderung, der die Organisatorinnen im kommenden Jahr gerne nachkommen werden.
Weitere Informationen in unserem Einladungsflyer
06.07.2011
Das CIO Köln/Bonn ist erneut „onkologisches Spitzenzentrum“
Die Deutsche Krebshilfe stellt drei Millionen Euro bereit
Die Deutsche Krebshilfe hat am 6. Juli 2011 in Berlin die Ergebnisse der Begutachtung von onkologischen Spitzenzentren vorgestellt. Die gemeinnützige Organisation unterstützt mit ihrem Förderschwerpunkt-Programm die Zentrums- und Netzwerkbildung für eine Krebsmedizin auf höchstem Niveau. Weiterhin zu den Spitzenzentren gehören die Unikliniken Köln und Bonn.
Lesen Sie dazu mehr in der Pressemitteilung >>
06.09.2010
R.K. Schmutzler - für das Deutsche Konsortium familiärer Brust- und Eierstockkrebs
Familiäres Mamma- und Ovarialkarzinom
Häufigkeit, Beratung und Betreuer betroffener Familien
Sonderdruck FORUM - das offizielle Magazin der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.
(Mit freundlicher Genehmigung des Springer-Verlags)
19.04.2010
Neues Risiko-Gen für Brustkrebs entdeckt
Forscher der Uniklinik Köln finden weitere Ursache für erblichen Krebs
Wissenschaftler haben 15 Jahre nach der Entdeckung der Risikogene BRCA1 und BRCA2 ein weiteres Gen gefunden, das erblichen Brust- und Eierstockkrebs auslöst. Die Ergebnisse dieser Arbeiten wurden jetzt in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins Nature Genetics veröffentlicht. Risiko-Gene zu identifizieren, ist die wesentliche Voraussetzung dafür, den betroffenen Frauen eine maßgeschneiderte und engmaschige Früherkennung anbieten zu können.

