Onkologische Ambulanz

Chemotherapie

Wenn der Tumor keine Hormonrezeptoren aufweist oder durch eine Kombination verschiedener Faktoren ein erhöhtes Rückfallrisiko besteht, wird eine Chemotherapie (zytostatische Therapie) durchgeführt. Dabei werden Medikamente gegeben, die auf sich teilende Zellen wirken. In der Regel werden Chemotherapien als Infusion in die Vene verabreicht. Medikamente, die für eine Chemotherapie verwendet werden, sind derzeit zum Beispiel EC, FEC, Taxane, Xeloda und Vinorelbine. Auch Antikörper wie Trastuzumab (Herceptin) und Bevacizumab (Avastin) kommen zum Einsatz. Die Medikamentengabe kann ambulant in einem zwei- bis dreiwöchigem Abstand erfolgen. 

Eine Chemotherapie hat möglicherweise unangenehme Nebenwirkungen wie Haarausfall, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Abfall der Blutkörperchen. Durch neue Medikamente können die Nebenwirkungen zum großen Teil verhindert oder zumindestens gelindert werden. Um die Erkrankung besser verarbeiten zu können, steht zusätzlich eine Psychoonkologin zur Verfügung.

Wir behandeln sämtliche Genitaltumoren und das Mammakarzinom in allen Stadien (auch metastasierte Stadien). Durchgeführt werden beim Mammakarzinom die neoadjuvante, adjuvante und palliative Hormon- und Chemotherapie sowie die adjuvante und palliative Antikörpertherapie.

Bösartige Tumoren des weiblichen Genitale werden ebenfalls in allen Stadien chemo- und/oder hormontherapiert. In rekurrenten oder anderweitig therapeutisch anspruchsvollen Fällen erfolgt die Behandlung nach Möglichkeit auf dem Boden einer vorher durchgeführten individualisierten Chemosensitivitätstestung mittels ATP-Testung.

Für Rückfragen zu Ihrer Therapie können Sie sich jederzeit an uns wenden.

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